Zahnzusatz­versicherung

 

Sie wün­schen sich ein Leben lang gesunde und strahlende Zähne? Genau dafür gibt's unsere private Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung: Wir übernehmen nicht nur Kosten für hochwertigen Zahnersatz, Implantate, Inlays und Zahnbehandlungen, sondern auch für die professionelle Zahnreinigung und Zahnspangen bei Kindern. So sind Sie vor hohen Zuzahlungen perfekt geschützt!

Fundatia „Stiftung Warentest” a acordat calificativul „Foarte bine”.

 

Vorteile der Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung

Inklusive professioneller Zahnreinigung für Erwachsene Inklusive Kieferorthopädie für Kinder Ohne Wartezeit

 

 

Mit der Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung die Lücke zur gesetzlichen Krankenkasse schließen

 Die gesetzliche Krankenkasse darf von Ihrer Zahnarztrechnung im Schnitt nur knapp 30 % übernehmen.

Bei hochwertigem Zahnersatz kann die Eigenbeteiligung deshalb schnell 1.000 Euro betragen und bei Implantaten fällt die Rechnung für Sie in der Regel noch höher aus. Mit der Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung der SIGNAL IDUNA können Sie solch hohe Selbstbeteiligungen deutlich reduzieren. Denn unser Schutz mindert Ihre Zuzahlung für:

  • Hochwertigen Zahnersatz inklusive Inlays, Brücken und Kronen
  • Zahnbehandlungen
  • Professionelle Zahnreinigung ab dem 21. Lebensjahr
  • Implantate
  • Kieferorthopädie vor dem 21. Lebensjahr

 

 

Mit einer Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung haben Sie die Freiheit Ihre Zahngesundheit nicht in erster Linie vom Geldbeutel abhängig zu machen. Sie müssen sich zum Beispiel nicht mit einfachen Metallkronen zufriedengeben, sondern können sich für eine höherwertige Versorgung Ihrer Zähne entscheiden - und das in allen Tarifen ohne Aufnahmehöchstalter und ohne Wartezeit!

 

 

Fragen zur Zahnversicherung

Für wen ist eine Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung sinnvoll?

Eine Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung richtet sich an alle, die gesetzlich krankenversichert sind. Sie reduziert die Selbstbeteiligung, die Sie als gesetzlich Versicherter zu Ihrer Zahnarztrechnung zuzahlen müssen. Wie hoch die Kostenerstattung der Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung ist, hängt von Ihrem gewählten Tarif ab: So übernimmt z. B. unser Tarif ZahnTOP 90 % der Kosten inklusive der Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse.

Eine solche Kostenübernahme lohnt sich insbesondere:

  1. Wenn Ihnen der Erhalt gesunder und schöner Zähne wichtig ist und Ihnen insofern die Kostenübernahmen einer höherwertigen Versorgung am Herzen liegt. Beispielsweise die Erstattung der professionellen Zahnreinigung. Wenn Sie dazu mehr wissen möchten, dann lesen Sie unsere Artikel Die professionelle Zahnreinigung: Werden die Kosten übernommen und kann ich sie absetzen?
  2. Wenn Sie selbst entscheiden möchten, was das Richtige für Ihre Zahngesundheit ist und insofern auch kostenintensiveren Zahnersatz, Inlays oder Implantate nutzen möchten, die zu den Leistungen unserer Zahnzusatz dazu gehören.
  3. Wenn Sie Eltern sind, denn wir übernehmen Kieferorthopädie für Kinder bis zum 21. Lebensjahr.
  4. Wenn Sie in jungen Jahren die Versicherung abschließen, denn dann ist Ihr monatlicher Beitrag gering und so rechnet sich der Schutz oft schon nach kurzer Zeit.

Was kostet eine Zahnversicherung?

Der Zahnzusatz-Beitrag der SIGNAL IDUNA beginnt bei 5,08 Euro monatlich. So viel zahlt beispielsweise ein Dreißigjähriger, der den Tarif ZahnSTARTpur wählt. Der Beitrag berechnet sich aus folgenden Faktoren:

  1. Alter: Je jünger Sie sind, desto geringer ist ihr Beitrag.
  2. Tarif: Wenn Sie einen Tarif mit geringeren Erstattungen wählen, dann ist dieser Tarif natürlich auch preiswerter.
  3. Konstanter Beitrag im Alter: Wenn Sie altersbedingte Beitragssprünge vermeiden möchten, dann können Sie sich in bestimmten Tarifen (ZahnPLUS und ZahnTOP) zu Beginn für einen höheren, gleichbleibenden Beitrag entscheiden.
  4. Gesundheitliche Situation: Wenn Ihnen beispielsweise Zähne fehlen, dann wird ein geringer Beitragszuschlag erhoben.

Bedenken Sie, dass ein preiswerter Tarif im Fall einer hohen Zahnarztrechnung weniger Kosten erstattet als ein leistungsstarker Tarif. Insofern lohnt sich finanziell oftmals ein teurerer Tarif - insbesondere wenn Sie Wert auf eine höherwertige Versorgung legen.

Rechenbeispiel:

Ein 32-Jähriger, der nicht - wie im Beispiel oben - den Tarif für 5,08 Euro monatlich wählt, sondern den Tarif ZahnTOPpur, zahlt stattdessen 14,32 Euro im Monat. Dafür werden ihm aber statt 50 % satte 90 % der Kosten erstattet, die beispielsweise für hochwertigen Zahnersatz, Inlays oder Implantate auf ihn zukommen.

Was zahlt die Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung bei Implantaten?

Die Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung der SIGNAL IDUNA übernimmt anteilig die Kosten für Zahnimplantate. Je nach Tarif sind das 50 %, 70 % oder 90 % der Rechnung (inklusive Vorleistungen der gesetzlichen Kranken­ver­si­che­rung und anderer Versorgungsträger).

Die Preise für ein Implantat können variieren. Ein Einzelzahnimplantat mit Krone kostet zwischen 1.900 und 3.500 Euro. Die Kosten setzen sich aus dem Honorar für den Zahnarzt und den Labor- und Materialkosten zusammen. Das Implantat eines Frontzahns ist übrigens immer etwas teurer als das Implantat eines Backenzahns. Außerdem hängen die Kosten vom Material ab, aus dem der Implantataufbau besteht. Das kann Titan, Gold oder Keramik sein.

Rechenbeispiel:

Wenn Sie ein Implantat mit Krone erhalten, entstehen durchschnittlich Kosten von 2.840 Euro. Ihre gesetzliche Krankenkasse übernimmt davon 472,50 Euro, so dass Sie 2.367,50 Euro aus eigener Tasche zahlen müssen. Mit unserem Tarif ZahnTOP werden Ihnen insgesamt 90 % der Kosten erstattet: Sie zahlen also nur 284 Euro selbst.

Was ist der Unterschied zwischen Inlays und Zahnkronen?

Inlays kommen zum Einsatz, wenn der Zahn teilweise noch vorhanden ist und nur fehlende Fragmente zu ersetzen sind. Eine Krone hingegen überkront den gesamten sichtbaren Teil des Zahns, der aus dem Zahnfleisch herausragt.

Die Gemeinsamkeit von Inlays und Zahnkronen ist, das verwendetet Material: So kann beides aus Edelmetall, Titan, Keramik oder Kunststoff bestehen.

Inlays: Ein Inlay ist eine Füllung, die in den beschädigten Zahn eingesetzt wird. Es ist eine qualitativ hochwertige und langlebige Alternative zu Füllungen aus Amalgam, Zement oder Kunststoff. Wenn ein Inlay verwendet wird, dann wird der gesunde Teil des Zahns erhalten und nur das kariöse oder fehlende Stück des Zahns ersetzt.

Zahnkronen: Eine Krone ist ein auf dem Zahn befestigter Zahnersatz aus Keramik, Titan, Edelmetall oder Kunststoff. Die vorgefertigte Zahnkrone wird mit Zahnzement oder einem speziellen Kleber befestigt. Die Zahnkrone wird z. B. gewählt, wenn eine Füllung nicht mehr ausreicht, um den beschädigten Zahn zu versorgen.

Sind Wurzelbehandlungen mitversichert?

Wurzelbehandlungen sind in der Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung der SIGNAL IDUNA mitversichert. Sie gehören zu den Zahnbehandlungen, die den Zahnapparat erhalten bzw. Zahnersatz verhindern. Der Vorteil einer Wurzelbehandlung liegt auf der Hand: Der natürliche Zahn bleibt erhalten, die Kaufunktion wird nicht beeinträchtigt und benachbarte Zähne werden nicht belastet.

Bedenken Sie, dass Wurzelbehandlungen kostspielig sind und die gesetzlichen Krankenkassen nur unter bestimmten Voraussetzungen einen Teil der Zahnarztrechnung übernehmen. Bei Backenzähnen oder bei Wurzelkanalbehandlungen kann eine Wurzelbehandlung bis zu 1.000 Euro kosten. Manchmal ist eine Wiederholung der Behandlung nötig, z. B. wenn Bakterien in das Wurzelkanalsystem eingedrungen sind. Diese Behandlung ist oft zeitaufwendiger als die Erste. Die Gesetzliche zahlt nur noch, wenn ein Erhalt des Zahns aufgrund der Wurzelbehandlung wirklich absehbar ist. Teilweise ist das für den behandelnden Zahnarzt im Voraus nicht so leicht zu beurteilen. Da ist es beruhigend zu wissen, dass Sie mit unserer Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung bei einer Wurzelbehandlung auf der sicheren Seite sind.

Zahlt die Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung für Zahnspangen?

Mit der Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung der SIGNAL IDUNA werden die Kosten für eine Zahnspange - je nach gewähltem Tarif -  bis zu 90 % der Gesamtrechnung übernommen. Das gilt für Kinder, wenn die Behandlung vor Vollendung des 21. Lebensjahres begonnen hat.

Das zahlt die gesetzliche Krankenkasse:

Sofern die gesetzlichen Kassen eine kieferorthopädische Behandlung als notwendig ansehen, erstatten sie bei Kindern bis zum 18. Lebensjahr zunächst 80 % der Kosten für eine sichtbare Zahnspange. Wenn die Behandlung erfolgreich abgeschlossen wird, dann kommt die Versicherung auch für die verbleibenden 20 % auf. Eine unsichtbare Spange wird von der gesetzlichen Kasse nicht übernommen. Eine Kostenerstattung bei Erwachsenen gibt es nur in Ausnahmefällen und nur für sichtbare Spangen: z. B. bei einer gravierenden Anomalie am Kiefer.

Gut zu wissen:

Über 50 % aller Kinder in Deutschland benötigt eine kieferorthopädische Versorgung.


Zahn - Ratgeber 

Zahnprothese

Wann benötigt man eine Zahnprothese?

Wenn Zähne fehlen, dann können durch eine Zahnprothese diese Lücken im Gebiss geschlossen werden. Die Gründe für den Verlust von Zähnen können z. B. Folgende sein:

  • Kariesbefall
  • Paradontitis
  • Unfälle
  • fortschreitendes Alter

Fehlende Zähne können die Kaufunktion beeinträchtigen, zu Fehlstellungen der anderen Zähne führen oder ein ästhetisches Problem mit sich bringen. Eine Zahnprothese ist dann eine gute Lösung.

Welche Vor- und Nachteile einer Zahnprothese gibt es?

Der Nachteil einer Zahnprothese ist, dass sie abbrechen oder sich lockern kann, was eine erneute zahnärztliche Behandlung nach sich zieht.

Wenn Sie sich zwischen einer Prothese und einem Implantat entscheiden möchten, dann hat die Prothese den Vorteil, dass sie in der Regel kostengünstiger ist. Allerdings ist ein Zahnimplantat die qualitativ hochwertigere und ästethischere Variante. Genaueres dazu finden Sie in unserem Blogartikel Zahnprothese und Zahnimplantat: Was übernimmt die Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung?

Was kostet eine Zahnprothese?

Die Kosten für eine Zahnprothese sind sehr unterschiedlich und können bis ca. 1.300 Euro betragen - plus Kosten für Diagnostik und vorbereitende Maßnahmen.

Im Vergleich dazu kann ein auf Implantaten befestigter Zahnersatz je nach Umfang 10.000 Euro weit überschreiten.

Zahnimplantate

Zahnimplantate kommen nach dem Verlust einzelner oder mehrere Zähne zum Einsatz. Hierbei werden künstliche Zahnwurzeln im Kieferknochen verankert.

Diese Arten gibt es

Man unterscheidet feste und herausnehmbare Zahnimplantate. Aktuell gibt es in Deutschland über 100 verschiedene Systeme.

Mehr und mehr werden sogenannte Mini-Implantate eingesetzt: Diese Minis sind kleiner als herkömmliche Implantate und somit einfacher und angenehmer beim Einsetzen. Aufgrund der kürzeren Behandlungszeit sind sie auch preiswerter. Allerdings müssen wegen des geringeren Durchmessers der Mini-Implantate spezielle Titanlegierungen verwendet werden, auf die einige Patienten allergisch reagieren.

Aus diesen Elementen besteht ein Zahnimplantat

Bei einem Zahnimplantat werden Zahn und Zahnwurzel vollständig durch das Implantat ersetzt, das aus einem Implantatkörper, einem Halsteil und einer Krone besteht.

Da Implantate in der Regel aus den körperverträglichen Materialien Titan oder Titan-Legierungen hergestellt werden, muss man sich gewöhnlich nicht darum sorgen, das es eine Abwehrreaktion des Immunsystems auf das Implantat geben könnte.

Vor- und Nachteile eines Zahnimplantats

Ein Nachteil ist, dass bestimmte Voraussetzungen verhindern können, dass ein Zahnimplantat eingesetzt werden kann. Hierzu zählen:

  • Schwe­re Herz-Kreislauferkrankungen
  • Stoffwechselerkrankungen (zum Beispiel Diabetes mellitus)
  • Blutgerinnungsstörungen
  • Regelmäßige Medikamenteneinnahme (Zytostatika, Kortison oder Bisphosphonate)
  • Starkes Rauchen
  • Zu kleiner Kiefer
  • Zähneknirschen (Bruxismus)
  • Zu nah am Implantat verlaufende Nerven oder Blutgefäße
  • Ein stark geschrumpfter  Kieferknochen (Knochenatrophie)

Ein Vorteil ist, das die Zahnimplantation ein relativ sicheres und häufig durchgeführtes Verfahren ist und aus ästhetischen Gesichtspunkten überzeugt. Mehr zu den Vor- und Nachteilen finden Sie in unserem Artikel Zahnprothese und Zahnimplantat: Was übernimmt die Zahn­zu­satz­ver­si­che­rung?

Keine Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkasse

Wenn Sie einen medizinisch notwendigen Zahnersatz brauchen, dann zahlt die gesetzliche Kranken­ver­si­che­rung einen Festzuschuss, der sich am Befund orientiert. Die Implantationskosten müssen sie allerdings in der Regel selbst zahlen. Nur in seltenen Fällen - zum Beispiel bei Tumorerkrankungen oder schweren Fehlbildungen - dürfen gesetzliche Krankenkassen die Kosten für Implantate übernehmen.

Kieferorthopädie

Was ist Kieferorthopädie?

Kieferorthopädie befasst sich mit Fehlentwicklungen und Fehlstellungen der Zähne, des Kiefers und des Kauapparats. Im Fokus steht dabei die Früherkennung und Behandlung von Problemen bei Kindern und Jugendlichen, um Folgeschäden zu vermeiden oder einzugrenzen. Allerdings kann auch bei Erwachsenen eine kieferorthopädische Behandlung notwendig sein.

So werden Zahnfehlstellungen behandelt

Um Fehlstellungen von Zähnen zu behandeln, werden in der Zahnmedizin gewöhnlich Zahnspangen eingesetzt.

So werden Kieferfehlstellungen behandelt

Kieferfehlstellungen werden - wie Zahnfehlstellungen - mit einer Zahnspange behandelt. Zu beachten ist, dass bei Erwachsenen mit einer Zahnspange häufig nur Zahnfehlstellungen korrigiert werden können und keine Kieferfehlstellungen.

Diese Kosten werden von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt nicht immer die Kosten für Kieferorthopädie. Die Leistung der Gesetzlichen richtet sich danach, in welche kieferorthopädische Indikationsgruppen die Behandlung fällt. Diese Aufteilung zur Einstufung ist in fünf Indikationsgruppen unterteilt. Bei den Gruppen 1 und 2 leistet die gesetzliche Krankenkasse nicht, bei den Gruppen 3 bis 5  leistet sie. Allerdings bleiben oft hohe Selbstbeteiligungen.

Zahnspange

Arten von Zahnspangen

Man unterscheidet zwischen festen, losen und losen, unsichtbaren Zahnspangen.

Die feste Zahnspange wird in der Zahnmedizin eingesetzt, um Fehlstellungen von Zähnen und Kiefer zu korrigieren. Sie kann bei Kindern und Erwachsenen eingesetzt werden und verbleibi für etwa 1,5 Jahre im Mund.

Die lose Zahnspange korrigiert - wie die feste Spange - Fehlstellungen von Zähnen und Kiefer. Sie kann selbstständig eingesetzt und wieder herausgenommen werden, was die Zahn- und Mundhygiene vereinfacht. Allerdings ist die Behandlungsdauer mit einer losen Zahnspange vergleichsweise länger.

Das Invisalign-System wird auch unsichtbare Zahnspange genannt, da transparente Schienen verwendet werden. Beim Essen und bei der Zahnhygenie sollte die unsichtbare Zahnspange nicht getragen werden. Für Kinder im Zahnwechsel ist die unsichtbare Zahnspange nicht geeignet.

Wann ist eine Zahnspange notwendig?

Der Zahnarzt bestimmt vor Behandlungsbeginn auf Basis der kieferorthopädischen Indikationsgruppen die medizinische Notwendigkeit einer Zahnspange. Die gesetzliche Krankenkasse leistet erst ab Indikationsgruppe 3. Zwar wird der Einsatz einer Zahnspange oft auch aus rein kosmetischen Gründen vorgenommen, eine medizinische Notwendigkeit besteht jedoch nur, wenn Funktionsstörungen wie falsches Schlucken und Kauen, Probleme beim Sprechen, Atmungsprobleme oder eine mögliche Verschlechterung der Zahnstellung vorliegen.

Diese Kosten werden von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten einer sichtbaren Zahnspange für Kinder bis zum 18. Lebensjahr, wenn die Behandlung in den kieferorthopädischen Indikationsgruppen 3 bis 5 eingestuft wurde. Eine Kostenübernahme bei Erwachsenen gibt es nur in bestimmten Einzelfällen.

Inlays

Was ist ein Inlay?

Das Inlay ist eine individuell gefertigte Zahnfüllung. Im Gegensatz zu Füllmaterialien wie Amalgam wird das Inlay in einem Stück eingesetzt. Es besteht meistens aus Keramik oder Gold.

Warum ist ein Inlay sinnvoll?

Inlays sind vor allem für defekte Zähne im Seitenzahnbereich geeignet. Hier entstehen oft Zahnschäden durch Abnutzung (beispielsweise bei nächtlichem Zähneknirschen), durch Unfälle oder Karies. Voraussetzung für ein Inlay ist, dass vom defekten Zahn so viel übrig ist, dass er dem Kaudruck standhält.

Was kostet ein Inlay?

Die Kostenhöhe eines Inlays richtet sich nach der Anzahl der Zahnflächen, nach dem Material und der Lage des zu behandelnden Zahns.

Die Kosten für ein Inlay liegen grob geschätzt zwischen 570 Euro und 760 Euro.

Übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten?

Die gesetzliche Krankenkasse beteiligt sich an den Kosten für ein Inlay bis zur Höhe einer vergleichbaren, einfachen Amalgamfüllung. Bei hochwertigen Inlays macht das nur etwa 10 % des gesamten Rechnungsbetrags aus.

Zahnkronen

Was ist eine Zahnkrone?

Bei einer Zahnkrone wird eine künstliche Krone als Zahnersatz über einen beschädigten  Zahn gesetzt. Die Zahnkrone wird dann eingesetzt, wenn der beschädigte Zahn nicht mehr durch eine Zahnfüllung zu retten ist.

Gut zu wissen: Man spricht nicht nur bei Zahnersatz von einer Krone, sondern auch, wenn es um die natürliche Zahnkrone geht, also dem Teil des Zahns, der aus dem Zahnfleisch herausragt.

Arten von Zahnkronen

Man unterscheidet zwischen Vollkronen und Teilkronen. Die Vollkrone umfasst den Zahn vollständig. Eine Teilkrone bedeckt dagegen nur einen Teil des Zahns.

Außerdem unterscheidet man temporäre Zahnkronen und dauerhaften Zahnersatz mit einer Krone. Temporäre Kronen können direkt angefertigt werden und sind eine  Übergangslösung, bis der endgültige Zahnersatz eingesetzt werden kann. Dauerhafte Zahnkronen werden individuell angepasst und in speziellen zahnmedizinischen Laboren angefertigt.

Diese Kosten entstehen für Zahnkronen

Mit einer Spanne von einigen Hundert Euro bis etwa 1.000 Euro variieren die Kosten stark. Sie setzen sich aus dem zahnärztlichen Honorar, den Fertigungskosten der Zahnkrone und den Materialkosten der Zahnkrone zusammen.

Vor der Behandlung wird ein Heil- und Kostenplan vom Zahnarzt erstellt und dann der gesetzlichen Krankenkasse vorgelegt. Im nächsten Schritt werden die Zuschüsse der gesetzlichen Krankenkasse berechnet. Beachten Sie, dass die Zusage zur Kostenbeteiligung nur für ein halbes Jahr gültig ist.

Zahnbrücke

Was ist eine Zahnbrücke?

Die Brücke ist ein Zahnersatz, der auf den Zähnen sitzt. Sie wird oft als Alternative zu einem Implantat eingesetzt und eignet sich für einzelne Zahnlücken. Die Zahnbrücke wird an den benachbarten Zähnen befestigt und besteht aus Edelmetall oder Keramik.

Arten von Zahnbrücken

Man unterscheidet zwischen der konventionellen Brücke und der Adhäsivbrücke.

Die konventionelle Brücke wird mit speziellem Zahnzement an den benachbarten Pfeilerzähnen befestigt. Da die Brücke ausschließlich von diesen Zähnen gehalten wird, kommen nicht alle Zähne für einen Einsatz durch Zahnbrücken in Frage. So eignen sich die mit drei Zahnwurzeln fest im Kiefer verankerten Backenzähne eher, als die unteren Schneidezähne, die nur eine kleine Wurzel haben.

Die Adhäsivbrücke wird mit einem speziellen Kleber ohne Zement an den Nachbarzähnen befestigt. Sie eignet sich vor allem zum Ersatz der Schneidezähne, denn die umgebenden Zähne werden nicht so stark belastet wie bei den konventionellen Brücken. Ein Nachteil kann die kürzere Haltbarkeit sein.

Das kostet eine neue Zahnbrücke nach Zuschuss der Krankenkasse

Maßgeblich für die Kosten ist das Material (z. B. Nichtedelmetall, Edelmetall, Vollkeramik) und die Anzahl der Brückenanker und Brückenglieder.

Beispielrechnung:

Für eine dreigliedrige Metallbrücke liegen die Kosten etwa zwischen 921 Euro und 1.820 Euro. Nach zehn Jahren regelmäßiger Zahnvorsorge leistet die gesetzliche Kranken­ver­si­che­rung 599 Euro als Zuschuss. Der Eigenanteil für den Patienten liegt damit zwischen 322 Euro und 1.221 Euro.

Wurzelbehandlung

Was ist eine Wurzelbehandlung?

Das Ziel der Wurzelbehandlung ist es, einen Zahn zu erhalten, dessen Inneres entzündet oder abgestorben ist. Der Zahn wird mit sterilem Material aufgefüllt, um ihn zu stabilisieren und um das Eindringen weiterer Bakterien zu verhindern.

Wie läuft die Behandlung ab und wie lange dauert sie?

Im ersten Schritt wird der Zahn betäubt, denn oft ist die Wurzelbehandlung schmerzhaft. Falls der Zahn abgestorben ist, kann die Wurzelbehandlung ohne Betäubung durchgeführt werden.

Im zweiten Schritt wird der Zahn aufgebohrt und es werden Messnadeln in die Wurzelkanäle eingeführt. Entzündete oder tote Teile werden entfernt, dann wird der gesamte Wurzelkanal durchgespült und desinfiziert.

Im dritten Schritt erhält der keimfreie Zahn eine Wurzelfüllung.

Die Dauer der Behandlung ist schwer zu bestimmen und hängt zum Beispiel vom Verlauf des Eingriffs ab, von eventuellen Komplikationen und davon, um welchen Zahn es sich handelt. Bei schwerwiegenden Infektionen braucht man mehrere Behandlungstermine.

Welche Kosten können bei der Behandlung entstehen?

Die Kosten einer Wurzelbehandlung hängen vom Aufwand und der Anzahl der zu behandelnden Wurzelkanäle ab. Pro Wurzelkanal kann man mit Kosten in Höhe von 90 Euro bis 220 Euro rechnen.

Informații importante: A se avea în vedere !

  • Cel care dorește să încheie anumite asigurări trebuie să răspundă în cererea sa la numeroase întrebări legate de sănătate. Acest lucru este valabil de exemplu în cazul polițelor pentru incapacitate permanentă și temporară de muncă, al asigurărilor de viață precum și al asigurărilor de sănătate private.
  • Răspundeți la întrebări prezentând doar realitatea și nu omiteți niciun amănunt. În cel mai rău caz nu veți primi în viitor nicio prestație.
  • Trebuie însă să menționați doar bolile sau tratamentele în legătură cu care sunteți întrebat în mod concret.
  • Nu completați întrebările la răspunsurile legate de starea de sănătate împreună cu reprezentantul dvs. de asigurări, ci luați formularul acasă și răspundeți în liniște la întrebări.
  • Consultați-vă neapărat și cu medicii dvs., deoarece în dosarele lor există informații, la care nu vă gândiți sau pe care nu le cunoașteți, dar pe care trebuie să le menționați.

 


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