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Asigurare de raspundere civila pentru societati (Betriebshaftpflichtversicherung)


Die Betriebshaftpflichtversicherung zählt zu den betrieblichen Versicherungen und ist für die meisten Unternehmen unverzichtbar. Sie sichert Schäden ab, die durch Sie oder Ihre Mitarbeiter bei Ausübung der Geschäftstätigkeit verursacht werden. Lesen Sie nachfolgend mehr über die wesentlichen Dinge bei der Betriebshaftpflichtversicherung wie bspw. was und wer versichert wird.

 

Die große Mehrheit aller Gewerbe in Deutschland lässt sich durch eine Betriebshaftpflichtversicherung gegen Forderungen Dritter absichern. Dies ist auch aus gutem Grund notwendig: Schäden, verursacht durch die betriebliche Tätigkeit, gelieferte Produkte oder Dienstleistungen, können schnell in die Millionen gehen. Die Betriebshaftpflichtversicherung, auch Gewerbehaftpflichtversicherung genannt, schützt Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler gegen Per­sonen-, Sach- und unter Umständen auch Vermögensschäden. Da Gewerbetreibende gesetzlich zur Erbringung eines Schadensersatzes verpflichtet sind (§ 823 Abs. 1 BGB) und dies schnell die Existenz des Selbstständigen bedrohen kann, ist diese Versicherung fast schon obligatorisch für jeden Gewerbetreibenden.

Die gewerbliche Haft­pflichtversicherung ist ein wichtiger Teil des Risikomanagements fast aller Unternehmen. Unternehmer müssen nicht nur für das eigene Handeln, sondern auch für das ihrer Mitarbeiter in vollem Umfang haften. Da es trotz größter Sorgfalt nicht immer möglich ist, alle Risiken und Gefahren zu vermeiden, schützt die Betriebshaftpflichtversicherung das Unternehmen und seine Mitarbeiter vor möglichen Schadensersatzforderungen Dritter. 

Wie grenzt sich die Betriebshaftpflicht von anderen Haft­pflichtversicherungen ab?

Im Bereich der Haft­pflichtversicherungen gibt es drei zentrale Versicherungen: Betriebs-, Berufs- und Vermögensschadenhaftpflichtversicherung.  Alle zielen darauf ab, die Haftungsrisiken gegenüber Dritten abzudecken, welche durch die unterschiedlichen betrieblichen Tätigkeiten hervorgerufen wurden. Je nach Situation und Tätigkeit sind unterschiedliche Versicherungen zu empfehlen. 

Die Betriebshaftpflichtversicherung deckt Per­sonen-, Sach-, Umwelt- und unechte Vermögensschäden ab. Außerdem ist der gesamte Betrieb/die Praxis/die Kanzlei/das Büro und das gesamte Personal durch die Versicherung abgedeckt. Die Betriebshaftpflicht empfiehlt sich also für jedem Gewerbetreibenden mit Kundenkontakt, eigenen Räumlichkeiten oder Mitarbeitern.

Die Vermögensschadenhaftpflicht bietet ausschließlich Schutz gegen Vermögensschäden. Sie dient oft als Zusatzbaustein für die Betriebshaftpflichtversicherung. Zusammen bieten beide Versicherungen umfassenden Schutz für alle mit eigenen Räumlichkeiten, Mitarbeitern, Kundenkontakt und erhöhtem Risiko für Vermögensschäden.

Wer braucht eine Betriebshaftpflichtversicherung?

Gesetzlich ist jeder Gewerbetreibende dazu verpflichtet, verursachte Schäden zu ersetzen – und zwar ohne finanzielle Obergrenze. Das macht die Betriebshaftpflichtversicherung zum grundlegenden Schutz für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler jeglicher Art.

Unternehmen
Die Betriebshaftpflichtversicherung ist unabdingbar für Unternehmen jeder Branche und Größe: Bürobetriebe, Einzelhandel, Handwerk & Bau, Heilwesen & Pflege, IT & Medien, Schönheit & Wellness und alle anderen Berufe, welche das Risiko eines Fremdschadens bergen. Für einige Berufsgruppen ist eine Betriebshaftpflichtversicherung sogar Voraussetzung für die Arbeitszulassung. Die Unternehmensform spielt hierbei keine Rolle. Per­sonengesellschaften, GmbHs und AGs werden hier gleichermaßen in die Pflicht genommen. Selbst wenn nicht persönlich für eventuelle Schäden gehaftet werden muss, können die Risiken das finanzielle Wohl des Unternehmens gefährden. Ebenso wenig spielt die Größe des Unternehmens eine Rolle: Kleine, mittelständische und große Unternehmen sind dem Haftungsrisiko gleichermaßen ausgesetzt.

Selbstständige und Freiberufler
Eine Betriebshaftpflichtversicherung sichert nicht nur Unternehmen gegen Per­sonen-, Sach- und unechte Vermögensschäden ab, sondern auch Freiberufler und Selbstständige. Genau wie bei Unternehmen, spielt bezüglich der Notwendigkeit einer Betriebshaftpflicht hier das Tätigkeitsfeld des Selbstständigen oder Freiberuflers zunächst keine Rolle, da in der Regel jeder Gewerbetreibende das Risiko eines Haftungsschadens trägt. Im Rahmen der beruflichen Tätigkeit kann es bei einem selbstständigen oder freiberuflichen Unternehmer genauso wie bei einem großen Unternehmen zu kostspieligen Per­sonen- und Sachschäden sowie in Folge dieser auftretenden Vermögensschäden kommen. Dieses Risiko macht eine Betriebshaftpflichtversicherung auch für Freiberufler und Selbstständige unverzichtbar.

Welche Risiken versichert die Betriebshaftpflichtversicherung?

Gewerbetätigkeit rund um die eigenen oder gemieteten Betriebsstätten, die betriebliche Tätigkeit an sich, sowie Produkte und Dienstleistungen können verschiedene Arten von Schäden verursachen. Die Betriebshaftpflichtversicherung schützt gegen Schadensersatzforderungen aus Per­sonen-, Sach-, Vermögens- und Umweltschäden. Die Betriebshaftpflichtversicherung fungiert hierbei zudem als passiver Rechtsschutz, denn sie schützt nicht nur vor eventuellen Schadensersatzansprüchen, sondern prüft auch, ob diese berechtigt sind und kommt für eventuelle Verfahrenskosten auf. 

Per­sonenschäden an Dritten
Hier sind zum Beispiel Verletzungen, Gesundheitsschädigungen, allergische Reaktionen oder sogar Tod abgedeckt. Bei derartigen Schäden fallen beispielsweise Kosten der Wiedergutmachung (Schmerzensgeld, Verdienstausfall) sowie die der Wiederherstellung der Gesundheit (Arzt-, Krankenhausbesuch oder Rehabilitation) oder Kosten in Form von Ausgleich bei Berufs­unfähig­keit (Rente) an. Daher zählen Per­sonenschäden zu den teursten Schadensarten.

Sachschäden
Diese Schadensart entsteht, wenn der Selbstständige oder ein Mitarbeiter das Eigentum eines Kunden beschädigt. Kommt Eigentum eines Dritten innerhalb der designierten Räumlichkeiten abhanden, haftet auch hierfür der Gewerbetreibende. Die Betriebshaftpflicht kommt dann für die Schadensersatzkosten auf und begleicht etwaige Forderungen. Ebenso im Versicherungsschutz enthalten sind Schäden am Eigentum des Vermieters.

Vermögensfolgeschäden
Im Gegensatz zu echten Vermögensschäden, entstehen Vermögensfolgeschäden, wenn ein rein finanzieller Schaden beim Kunden als Folge eines durch die Betriebshaftpflichtversicherung gedeckten Per­sonen- oder Sachschadens verursacht wird. Echte Vermögensschäden hingegen entstehen durch die berufliche Tätigkeit selbst und können auf Wunsch als ergänzende Leistung gesondert im Versicherungsschutz hinzubucht werden.

Umweltschäden
Diese können unter anderem durch die Lagerung und den Austritt gefährlicher Stoffe auf dem Betriebsgelände an privatem oder öffentlich-rechtlichem Eigentum, Gewässer oder Grund entstehen. Gelangen derartige Stoffe und Chemikalien beispielsweise in das Grundwasser, müssen aufwendige und kostspielige Reinigungsmaßnahmen erfolgen. Die Kosten hierfür übernimmt ein Umwelt-Basis-Schutz als Ergänzung zur Betriebshaftpflichtversicherung.

Wer ist durch die Betriebshaftpflichtversicherung versichert?

Grundsätzlich ist jede Person, die für das Unternehmen oder im Auftrag des versicherten Unternehmens handelt, durch die Betriebshaftpflichtversicherung abgesichert. Ausschlaggebende Faktoren sind, dass der Unternehmenssitz sich in Deutschland befindet und dass die Person Arbeiten erledigt, welche der Geschäftstätigkeit des Gewerbes dienen. Hierbei ist die Arbeitszeit oder die Art des Arbeitsverhältnisses zunächst unwichtig.

Der Versicherungsschutz ist nicht örtlich begrenzt: ganz gleich, ob auf dem eigenen Betriebsgelände, im öffentlichen Raum oder bei Kunden - der Versicherungsschutz greift an all jenen Orten.

Welche branchenspezifischen Leistungen der Betriebshaftpflicht gibt es?

Jede Branche und jedes Gewerbe hat sein ganz eigenes Risikoprofil und somit individuelle Ansprüche an den benötigten Versicherungsschutz. 

Handwerk

  • Tätigkeitsschäden
  • Nachhaftung bei vollständiger Geschäftsaufgabe
  • Mietsachschäden an Arbeitsmaschinen und -geräten
  • Nachbesserungsbegleitschäden
  • Subunternehmer

Handel

  • Auslieferung von Waren
  • Subunternehmer
  • Produkthaftpflicht
  • Schäden beim Be- oder Entladen
  • Schäden an gemieteten Arbeitsgeräten

Baugewerbe

  • Vorsorgeversicherung / berufstypische Nebentätigkeiten
  • Vermietung und Verleih von Gerüsten
  • Nachbesserungsbegleitschäden
  • Bau­herren­haft­pflicht
  • Tätigkeitsschäden an Erdleitungen

Gastronomie

  • Abgabe von Speisen und Getränken
  • Hoteleigene Sport- und Freizeiteinrichtungen
  • Durchführung von Veranstaltungen in den eigenen Räumlichkeiten
  • Übergebene und eingestellte Sachen von Gästen
  • Bereitstellung von Internetzugängen für Gäste

Landwirtschaft

  • Halten, Hüten und Verwenden von Nutz- und Zugtieren
  • Verkauf eigener und fremder landwirtschaftlicher Erzeugnisse im Hofladen und auf Märkten
  • Beherbergung von Feriengästen, Schankwirtschaft (gelegentlich)
  • Futtermittelerzeugung

Kfz-Handwerk

  • Schäden an Fahrzeugen und Fahrzeugteilen
  • Schäden durch Bearbeitung fremder Sachen
  • Schäden an gemieteten und gepachteten Sachen
  • Umwelt-Haft­pflichtversicherung
  • Schäden an gemieteten und gepachteten Sachen

Welche Leistungen werden am häufigsten durch eine Betriebshaftpflichtversicherung abgedeckt?

Trotz ähnlichem oder sogar identischem Versicherungsbeitrag kann sich der Leistungsumfang von Tarif zu Tarif stark unterscheiden.

Folgende Leistungen sind am häufigsten im Versicherungsschutz einer Betriebshaftpflicht inkludiert:

→ Abwehr unberechtigter Ansprüche
Nicht jeder Haftungsanspruch ist gerechtfertigt und muss vom Unternehmer beglichen werden. Die Betriebshaftpflichttarife beinhalten daher einen passiven Rechtsschutz. Durch diesen wird zuvor geprüft, ob die Ersatzforderungen gerechtfertigt sind. Sollte dies nicht der Fall sein, übernimmt die Betriebshaftpflicht die anfallenden Kosten, um die Forderungen gerichtlich abzuwehren.

→ Auslandsdeckung
Auch wenn unternehmerische Tätigkeiten außerhalb Deutschlands stattfinden, besteht das Risiko eines Haftschadens. Die Betriebshaftpflichtversicherungen deckt bei Geschäftsreisen sowie Bau- und Montagetätigkeit anfallende Schäden weltweit, jedoch mit Ausnahme der USA und Kanada.

→ Bau­herren­haft­pflicht
Veranlasst der Gewerbetreibende den Bau eines betrieblichen Gebäudes, fungiert er als Bauherr. Als solcher ist er gesetzlich dazu verpflichtet, die Baustelle ordnungsgemäß abzusichern, zum Beispiel durch ausreichende Beschilderung und gute Beleuchtung. Kommt er dieser Pflicht nicht nach oder es kommt auf der Baustelle zu einem Per­sonenschaden, muss er die anfallenden Kosten tragen. Eine inkludierte Bau­herren­haft­pflicht begleicht den Schaden.

→ Diskriminierungshaftpflicht
Durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, auch bekannt als AGG, ist die Diskriminierung von Per­sonen aufgrund ihres Ge­schlechts, ihrer ethnischen Zugehörigkeit oder ihrer Religion gesetzlich verboten. Bei einem Verstoß gegen dieses Gesetz können rechtliche Ansprüche gegen den Gewerbetreibenden geltend gemacht werden. Die daraus resultierenden Kosten werden von der Diskriminierungshaftpflicht übernommen.

→ Haus- und Grundbesitzhaftpflicht
Fallen Schäden am Haus des Unternehmers an, handelt es sich in der Regel um einen Eigenschaden. Grundsätzlich werden Eigenschäden nicht von der Haft­pflichtversicherung übernommen, sondern durch eine zuvor abgeschlossene gewerbliche Ge­bäude­ver­si­che­rung abgedeckt. Kommt ein Dritter auf dem Unternehmensgelände zu Schaden, werden die Ansprüche durch die Haus- und Grundbesitzhaftpflicht abgedeckt.

→ Internethaftpflicht
Die Betriebshaftpflichtversicherungen beinhalten eine Internethaftpflichtversicherung oder lassen sich durch diese erweitern. Fallen Haftungsansprüche aufgrund des Austauschs, der Übermittlung oder Bereitstellung von elektronischen Daten an, kommt eine Internethaftpflicht für die anfallenden Kosten auf. Dritte können Haftungsansprüche hier beispielsweise infolge von Schäden durch Viren oder der Verletzung von Namensrechte sowie der Verletzung des Copyrights geltend machen.

→ Mietschäden an Räumen und Gebäuden
Bei Schäden an gemieteten Räumen und Gebäuden handelt es sich oft nicht um einen Eigenschaden, sondern um einen Schaden an Dritten. Mietschäden sind daher häufig zumindest teilweise durch die Betriebshaftpflichtversicherung abgedeckt. Ist dies der Fall, werden die bei Mietschäden anfallenden Ersatz- und Reparaturkosten übernommen.

→ Per­sonenschäden
So gut wie jede Tätigkeit birgt das Risiko eines Schadens. Besonders kostspielig sind hierbei Per­sonenschäden. Ein Per­sonenschaden liegt vor, wenn eine fremde Person durch die Schuld des Unternehmers verletzt, deren Gesundheit geschädigt oder ihr Tod verursacht wird.  In diesen Fällen fallen oft hohe Schmerzensgeld-, Schadensersatzforderungen oder medizinische Folgekosten an, welche das finanzielle Wohl eines Unternehmens gefährden können. 

→ Produkthaftpflicht
Bei der Herstellung von Produkten wie auch der Erbringung von Leistungen können stets Fehler auftreten. Schließt die Betriebshaftpflichtversicherung eine Produkthaftpflicht mit ein, werden die Kosten von Haftungsansprüchen, welche infolge von gelieferten oder hergestellten Produkten wie auch erbrachten Arbeiten auftreten, übernommen. Vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind dabei häufig Serienproduktion, der Weiterverkauf unter eigenem Namen und die Vermischung oder Weiterverarbeitung der eigenen Produkte.

→ Sachschäden
Neben Per­sonenschäden stellen auch Sachschäden eine Bedrohung für ein Unternehmen dar. Verursacht der Unternehmer einen Schaden an fremden Eigentum, beispielsweise dem Besitz seines Kunden, ist er gesetzlich dazu verpflichtet, für die anfallenden Reparatur- oder Ersatzkosten aufzukommen.

→ Selbstbeteiligung
Mit dem Selbst­behalt legt der Gewerbetreibende fest, welchen Anteil der Kosten er im Falle eines Schadens selbst tragen möchte. Für gewöhnlich ist es dem Unternehmer möglich, die Selbstbeteiligung frei zu wählen. Oft mindert ein hoher Selbst­behalt die Versicherungsprämie. Dennoch sollte der Unternehmer stets bedenken, dass die Selbstbeteiligung nicht etwa pro Jahr, sondern pro Schadensfall zu entrichten ist.

→ Subunternehmer
Einige Unternehmen beauftragen Subunternehmen damit, für ihr eigenes Unternehmen notwendige Aufgaben zu übernehmen. Auch wenn das Unternehmen nicht selbst die Aufgaben ausführt, müssen diese dennoch versichert werden. Werden Subunternehmer von der Betriebshaftpflichtversicherung eingeschlossen, werden die Kosten der Haft­pflichtansprüche aus Vergabe der Leistungen an Subunternehmen übernommen. Dies deckt jedoch nur die Tätigkeiten des Subunternehmens, die für das Unternehmen erbracht werden, ab. Nicht jedoch andere Haftungsansprüche an das Subunternehmen.

→ Umwelthaftpflichtrisiken (Lagerung von Heizöl, Kraftstoff und Gas)
Deckt die Betriebshaftpflichtversicherung Umwelthaftpflichtrisiken ab, kommt die Versicherungspolice für Schäden an Dritten infolge der Lagerung gefährlicher Stoffe auf. Die Lagerung gefährlicher Stoffe, wie beispielsweise Heizöl, Kraftstoff oder Gas ist häufig durch die Police quantitativ begrenzt. Überschreitet der Gewerbetreibende die maximale Lagermenge, entfällt der Versicherungsschutz komplett. Kommt es zu einem Brand oder einer Explosion, entfällt in der Regel die Selbstbeteiligung.

→ Umweltschadensrisiko (Kosten für Ausgleichsanierung)
Im Gegensatz zu den Umwelthaftpflichtrisiken decken die Umweltschadensrisiken nicht Schäden an Dritten ab, sondern öffentlich-rechtliche Ansprüche bei Schäden an der Umwelt. Sind Umweltschadensrisiken in der Betriebshaftpflichtversicherung inkludiert, werden für gewöhnlich die Kosten für Schäden an der Biodiversität, fremden Böden (sofern eine Gesundheitsgefahr besteht) und fremden Gewässern übernommen. Schäden am Grundwasser werden aber in der Regel ausgeschlossen.

→ Verlust von fremden Schlüsseln und Codekarten
Der Verlust von Schlüsseln oder Codekarten ist häufig mit hohem Aufwand sowie hohen Kosten verbunden. Um einen potenziellen Einbruch zu verhindern, müssen Schlösser oft vorsorglich ausgetauscht werden. Auch beim Verlust fremder Schlüssel und Codekarten muss der Unternehmer für die Kosten aufkommen. Ist ein derartiges Risiko in der Betriebshaftpflichtversicherung inkludiert, übernimmt die Versicherung die anfallenden Kosten, sowie die Kosten vorübergehender Sicherungsmaßnahmen, bis zu zwei Wochen. Folgeschäden, wie beispielsweise ein Einbruch mithilfe des abhandengekommenen Schlüssels, werden jedoch nicht abgedeckt.

→Versicherungssumme
Die Versicherungssumme, oder auch Deckungs­summe genannt, ist der für die Police der Betriebshaftpflichtversicherung wichtigste Betrag. Sie gibt an, bis zu welchem Umfang die Versicherungsgesellschaft den verursachten Schaden übernimmt. Die Höhe der Deckungs­summe setzt sich durch je einen Betrag für Per­sonen- als auch einen für Sachschäden zusammen. Die Summe wird aber pro Schadensfall nur einmal ausgezahlt und sollte daher nicht zu niedrig gewählt werden.

→ Vorsorgeversicherung/berufstypische Nebentätigkeiten
Erweitert ein Unternehmer sein Tätigkeitsfeld oder nimmt zusätzliche Betriebsstätten in Betrieb, sind diese in der Regel zunächst nicht durch die bereits abgeschlossene Betriebshaftpflichtversicherung abgedeckt. Ist jedoch eine Vorsorgeversicherung in der Betriebshaftpflicht inkludiert, werden solche Unternehmenserweiterungen im Rahmen der Vorsorge vorrübergehend abgedeckt. Um diese Risiken auch langfristig in den Versicherungsschutz aufzunehmen, müssen die Tätigkeiten zur nächsten Vertragslaufzeit beziehungsweise Beitragszahlung dem Versicherer gemeldet werden.

Welche optionalen Zusatzbausteine können in die Betriebshaftpflichtversicherung integriert werden?

Jedes Unternehmen verfügt über individuelle Risiken, die es mit der Betriebshaftpflicht abzudecken gilt. Nicht immer bieten die automatisch im Tarif mitinbegriffenen Leistungen ausreichenden Versicherungsschutz für einen Betrieb. Um die Betriebshaftpflichtversicherung passgenau auf die Bedürfnisse des Unternehmens abstimmen zu können, bieten viele Versicherer die Möglichkeit den Versicherungsschutz um weitere optionale Zusatzleistungen zu ergänzen. Die Betriebshaftpflicht lässt sich unter anderem durch folgende Zusatzbausteine erweitern: 
• Private Haft­pflichtversicherung
• Tierhalterhaftpflichtversicherung
• Erweiterte Produkthaftpflichtversicherung
• Vermögensschadenhaftpflichtversicherung
• Umwelthaftpflichtversicherung
• Cyberversicherung
• Drohnenversicherung
• Bau­herren­haft­pflichtversicherung
• Diskriminierungshaftpflicht (Verstoß gegen AGG)
• Auslandsdeckung

Welche Faktoren beeinflussen die Kosten einer Betriebshaftpflichtversicherung?

Die Kosten einer Betriebshaftpflichtversicherung variieren stark von Versicherer zu Versicherer. Zusätzlich spielen jedoch auch die folgenden Tarifbausteine eine kostenbestimmende Rolle:

  • Versicherungssumme (Deckungs­summe): Die Versicherungssumme ist der Betrag, der im Schadensfall maximal vom Versicherer ausgezahlt wird. Die Versicherungssumme deckt Kosten, entstanden durch Per­sonen- und Sachschäden ab und steht in der Regel pauschal einmal pro Schadenfall zur Verfügung. Je höher diese Summe, desto höher der Versicherungsbeitrag.
  • Selbstbeteiligung: Mit der Selbstbeteiligung legt der Versicherungsnehmer den von ihm selbst übernommenen Anteil im Falle eines Schadens fest. Obwohl eine Selbstbeteiligung nicht zwingend notwendig ist, wirkt sich diese mindernd auf den Versicherungsbeitrag aus.
  • Versicherungsumfang: Auch beim Leistungsumfang gibt es von Versicherer zu Versicherer Unterschiede. In der Regel bieten die Versicherer einen ähnlichen Leistungsumfang an, den der Versicherungsnehmer dann noch weiter ergänzen kann. Je nach gewünschtem Leistungsumfang, kann sich der Versicherungsbeitrag ändern.
  • Unternehmenszahlen: Der Beitrag zur Betriebshaftpflichtversicherung bemisst sich zudem an weiteren Kennzahlen des Unternehmens, wie dem Jahresumsatz, der Mitarbeiterzahl sowie der Höhe der Lohn- und Gehaltskosten. Darüber hinaus können sich eventuelle Vorschäden ebenfalls auf die Höhe des Beitrags auswirken.

Berufshaftpflicht

Die „klassische“ Berufshaftpflicht springt ein, wenn man durch seine berufliche Tätigkeit einem anderen einen Vermögensschaden zugefügt hat. Sie wird daher auch als Vermögensschadenhaftpflicht bezeichnet. Die Berufshaftpflicht sichert idealerweise alle Mitarbeiter eines Unternehmens ab und springt ein, wenn Dritten Schaden entsteht – etwa aufgrund häufig vorkommender Fehler. Dazu zählen unter anderem:

◾Beratungsfehler
◾Bewertungsfehler
◾Schätzfehler
◾Rechenfehler
◾Messfehler
◾Vertauschen
◾Verlust
◾Analysefehler
◾Instruktionsfehler

Die Berufshaftpflichtversicherung kann verpflichtend sein!
Für einige Berufsgruppen ist die Berufshaftpflichtversicherung sogar Pflicht. Nämlich für jene, deren Arbeit sich auf das Vermögen Dritter bezieht. Beispiele dafür sind u.a. Rechtsanwälte, Steuerberater, Notare, Versicherungsvermittler, Rentenberater und Wirtschaftsprüfer.Auch Menschen mit medizinischen und lehrenden Berufen, wie z.B. Ärzten, Physiotherapeuten, Krankengymnasten, Heilpraktikern und Lehrer, müssen eine Berufshaftpflicht abschließen, um überhaupt arbeiten zu dürfen.Manche Auftragnehmer – größere Unternehmen etwa – verlangen auch von anderen Dienstleistern, etwa von Beratern, den Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung. Keine schlechte Idee, denn berät man als Freiberufler einen Konzern falsch, dann können sich daraus ergebende Schäden schwindelerregende Höhen erreichen.

D&O Versicherung (Directors‘ & Officers‘ Liability Insurance)

Die D&O Versicherung gewährt Versicherungsschutz für Organe juristischer Per­sonen bei der Haftung für Schäden, die sie durch Pflichtverletzung verursacht haben und für die Sie zusätzlich auch persönlich einstehen müssen. Ins Deutsche Übersetzt nennt sich diese Versicherung u.a. „Organhaftpflichtversicherung“ oder „Managerhaftpflichtversicherung“.

Geschäftsführer, Beiräte, Vorstände und Aufsichtsräte sind immer häufiger persönlich Schadensersatzansprüchen ausgesetzt. Sie haften bei schuldhafter Pflichtverletzung unbeschränkt, mit ihrem gesamten Privatvermögen, gegenüber dem Unternehmen oder Dritten. Entsprechend sind immer weniger Geschäftsführer und Vorstände, aber auch Beiräte und Aufsichtsräte bereit, ihre Tätigkeit ohne die Absicherung durch eine D&O – Haft­pflichtversicherung auszuüben.

Haftung besteht beispielsweise, wenn
◾Geschäftsführer oder Vorstände im Lagebericht der Bilanz nicht oder nur unzureichend auf die Risiken der künftigen Unternehmensentwicklung eingehen und dadurch den Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers gefährden oder verfehlen;
◾eine berechtigte Forderung der Gesellschaft verjähren lassen;
◾Waren auf Kredit verkaufen, ohne vorher die Liquidität des Käufers zu überprüfen;
◾es unterlassen, rechtzeitig behördlichen Brandschutzauflagen nachzukommen und es dadurch zu Betriebsstilllegungen und Ertragseinbußen kommen lassen;
◾Steuererklärungs- und Abführungspflichten vernachlässigen und dadurch Steuerzahlungen verspätet, oder nicht in vollem Umfang, an das Finanzamt abgeführt werden;
◾ohne entsprechende Marktstudien auf ein nicht konkurrenzfähiges Produkt setzen und die dabei anfallende Entwicklungs-, Werbe- und Vertriebskosten zu verantworten haben;
◾ihre Aufklärungspflichten gegenüber Vertragspartnern bei drohender Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft verletzen. 

Cyberversicherung

Besonders im Zeitalter der Digitalisierung sollte Cyberkriminalität als Schadensrisiko nicht unterschätzt werden. Ob reines online-Unternehmen oder nicht - Kommt es zu einem Hacker-Angriff, kann dieser nicht nur hohe Kosten verursachen, sondern auch einen gesamten Betrieb lahmlegen. Eine Cyberversicherung übernimmt Schadenskosten aus Haftungs- und Eigenschäden durch Cyberkriminalität und bietet präventive Hilfsmaßnahmen an.Die Cyberversicherung deckt von außen, also von Hackern verursachte Eigen- und Haftungsschäden ab. Verursacht ein solcher Hacker-Angriff einen Schaden für das Unternehmen oder seine Kunden und Geschäftspartner, übernimmt die Cyberversicherung die anfallenden Kosten. 

Schadenbeispiele Betriebshaftpflichtversicherung

1) Vermögensschaden
a) Eine Handwerksfirma führt Arbeiten in einem Hotel fehlerhaft aus. Dadurch entsteht dem Hotel ein Vermögensschaden, da das Zimmer durch den Fehler der Handwerksfi rma nicht vermietet werden kann.
Schadenhöhe: ca. 85.000 Euro
b) Die Mitarbeiterin einer Reinigungsfirma wischt den Vorraum einer Bank und vergisst, das entsprechende Hinweisschild aufzustellen. Ein Kunde rutscht aus und zieht sich einen komplizierten Knochenbruch zu, der eine langwierige Behandlung in Zusammenhang mit einem monatelangen Arbeitsausfall nach sich zieht. Es kommt zum Verdienstausfall. Der Schaden wird als Vermögensfolgeschaden betrachtet, da er infolge eines Per­sonenschadens auftritt. Die Betriebshaftpflicht wird in Anspruch genommen.
c) Aufgrund einer falschen Beschilderung durch die Mitarbeiter eines Straßenbauunternehmens kommt es zu einem Unfall. Per­sonen werden verletzt, die Fahrzeuge erleiden zum Teil einen wirtschaftlichen Totalschaden. Hier kommt die Betriebshaftpflicht bei Schadenersatzforderungen der Beteiligten auf.

2) Vermögensschäden aus Arbeit und Leistungen
Ein Installateur hat den Auftrag Wartungsarbeiten an einer Gastherme der Großkantine durchzuführen. Dazu muss der Mitarbeiter den Hauptgashahn abstellen. Nach Abschluss seiner Arbeiten vergisst er den Hauptgashahn wieder anzudrehen und nimmt auch noch versehentlich die Schlüssel zum Heizungskeller mit. Die Großkantine kann deshalb zur Mittagszeit kein Essen ausgeben. Der Kantinenbetreiber macht den Gewinnausfall geltend.
Schadenhöhe: ca. 30.000 Euro

3) Vermögensschäden aus Gebäude- Energieberatertätigkeit
Der Versicherungsnehmer hat den Auftrag den Energiepass für einen größeren Neubau zu erstellen. Hierbei verschreibt sich der Mitarbeiter und gibt eine höhere Klasse an. Nach dem Verkauf stellt sich der Fehler heraus und der Käufer verlangt die Rückabwicklung des Kaufes. Er macht Notarkosten, Kosten für den Grundbucheintrag und Kreditkosten geltend.
Schadenhöhe: ca. 15.000 Euro

4) Vermögensschäden aus nebenberufl icher Sachverständigentätigkeit

Ein von der Handwerkskammer als Sachverständiger bestellter Dachdeckermeister soll eine Flachdachsanierung auf ordnungsgemäße Ausführung hin untersuchen. Er kommt zu dem Ergebnis, dass die Arbeiten in Ordnung sind. In seinem Bericht hält er jedoch versehentlich fest, dass die Arbeiten hinsichtlich der verwendeten Materialien und der Ausführung nicht dem heutigen Stand der Technik entsprechen. Während der vermeintlich notwendigen Sanierung wird der Fehler entdeckt. Der Sachverständige wird für die überfl üssigen Aufwendungen in Anspruch genommen.
Schadenhöhe: ca. 80.000 Euro

5) Datenlöschungs-/-neuordnungs kosten
Der Versicherungsnehmer hat den Auftrag das Netzwerk einer großen Steuerberatungskanzlei neu zu installieren. Hierbei unterläuft dem Mitarbeiter ein Fehler bei der Wiedereinstellung der Datensicherung. Über einen Zeitraum von einem Monat werden dadurch die gesamten Kundendaten eines Servers nicht gesichert und gehen verloren. Die Daten der Kunden müssen sehr aufwendig per Hand nachgetragen werden. Die Kosten hierfür werden geltend gemacht.
Schadenhöhe: ca. 11.000 Euro

6) Vermögensschäden aus öffentl.-rechtl. Ansprüche wegen Fehlalarmkosten
Der Versicherungsnehmer hat den Auftrag neue Treppengeländer zu installieren. Bei den erforderlichen Schweißarbeiten wird durch die Rauchentwicklung ein Feueralarm ausgelöst. Da es sich um einen größeren Gebäudekomplex handelt, rückt die Feuerwehr mit dem großen Löschzug an. Für den vergeblichen Einsatz macht die Stadt die Anfahrtskosten geltend.
Schadenhöhe: ca. 3.500 Euro

7) Be- und Entladeschäden mit Schäden am Ladegut Dritter
Einem Bauhandwerker werden Materialien geliefert. Beim Ausladen fassen die Monteure mit an und beschädigen beim Herausheben die Tür vom Lieferwagens des Spediteurs.
Schadenhöhe: ca. 1.500 Euro

8) Leitungsschaden
Ein Tiefbauunternehmen beschädigt bei Tiefbauarbeiten mit einem Minibagger ein Glas faserkabel. Die Telefonleitungen in der Gegend sind für mehrere Tage unterbrochen.
Schadenhöhe: ca. 18.000 Euro

9) Unterfangungen, Unterfahrungen und Erschütterungen infolge von Rammarbeiten
Zur Herstellung eines Abwasserkanals muss eine Begrenzungsmauer unterfahren werden. Durch ungenügende Sicherung stürzt die Mauer ein. Durch die unmittelbar in der Nachbarschaft ausgeführten Rammarbeiten entstehen an einem Gebäude durch die aufgetretene Erschütterung Risse.
Schadenhöhe: ca. 150.000 Euro

10) Sonstige Tätigkeitsschäden auch: Bearbeitungsschäden)
Das Flachdach des örtlichen Supermarktes ist undicht. Der Dachdecker hat den Auftrag die Dachhaut auszubessern. Beim Verschweißen der Bitumenbahnen setzt er den Brenner zu lange auf, so dass die Dachhaut Feuer fängt. Hierdurch wird die vorhandene Dachhaut vollständig zerstört und muss komplett erneuert werden. Der Supermarkt macht die Kosten für die die neue Bitumenabdichtung auf 1.500 qm geltend.
Schadenhöhe: ca. 40.000 Euro

11) Abbruch- und Einreißarbeiten
Bei Abbrucharbeiten einer Trennwand werden die Fliesen durch ein herabstürzendes Abbruchteil beschädigt.
Schadenhöhe: ca. 1.000 Euro

12) Abwasser-, Überschwemmungs-, Schwamm- und Schimmelschäden
Ein Installateur vergisst nach der Reparatur einer Abfl ussleitung im Keller den Anschluss an das Hauptabfl ussrohr herzustellen. Das austretende Abwasser richtet großen Schaden an.
Schadenhöhe: ca. 35.000 Euro

13) Aktive Werklohnklage
Der Auftraggeber ist der Meinung, dass ihm bei den Arbeiten unseres Versicherungsnehmers ein Schaden an seinem Eigentum in Höhe von 20.000 EUR entstanden ist. Da er die Rechnung für die Werkleistung des Versicherungsnehmers in Höhe von 1.500 EUR noch nicht bezahlt hat, erklärt er die Aufrechnung. „Bis das mit dem Schaden nicht geklärt ist, behalte ich den Werklohn in dieser Höhe ein“, so der Auftraggeber. Es bleibt nur die gerichtliche Durchsetzung der Werklohnforderung.
Gesamtschadenhöhe: ca. 25.000 Euro

14) Bauseits übergebenes Material
Dem Handwerker wird durch seinen Auftraggeber das Baumaterial gestellt. Beim Einbau werden teile des
Baumaterials durch den Handwerker beschädigt.
Schadenhöhe: ca. 8.000 Euro

15) Asbest- und Mineralwolleschäden
Der Installateur hat den Auftrag im Rahmen einer Altbausanierung die Leitungen im gesamten Gebäude zu erneuern. Dazu müssen zunächst die alten Rohre entfernt werden. Der Mitarbeiter erkennt die asbesthaltige Ummantelung nicht und geht sogleich mit seiner „Flex“ zu Werke. Dabei werden umfangreich Asbestfasern freigesetzt. Die kontaminierten Räume müssen einer aufwendigen Asbestsanierung unterzogen werden.
Schadenhöhe: ca. 80.000 Euro

16) Erhöhte Energie- und Wasserkosten
Eine elektrische Installation wurde unsachgemäß durchgeführt. Dadurch erfolgte keine Umschaltung von Tag- auf Nachtstrom. Die Höhe der Mehrkosten wurden dem Installateur in Rechnung gestellt.
Schadenhöhe: ca. 800 Euro

17) Sachschäden durch eine fehlerhafte Einweisung fremder Autokräne (subsidiäre Deckung)
Auf der Baustelle wird vom Baustoffl ieferanten Material angeliefert. Der Versicherungsnehmer nutzt die Gelegenheit mit Hilfe des Kranführers seine eigenen Baustoffe umzusetzen. Dem Kranführer ist die Sicht auf die Endladestelle versperrt. Durch eine missverständliche Handbewegung unseres VN senkt er die Ladung auf einen Wintergarten ab, der dabei schwer beschädigt wird. Die herabfallenden Teile richten erheblichen Schaden an der hochwertigen Einrichtung an. Der Hauseigentümer verlangt vom Kranführer Ersatz der Reparaturkosten für den Wintergarten. Der Baustoffl ieferant weigert sich und verweist auf unseren Versicherungsnehmer.
Schadenhöhe: ca. 35.000 Euro

18) Schäden durch Photovoltaikanlage mit bis zu 25 kWp
Eine Dachlawine, die von der Moduloberfl äche abrutscht, beschädigt ein direkt darunter geparktes Fahrzeug.
Schadenhöhe: ca. 3.000 Euro

19) Haftpfl icht als Eigentümer, Mieter, Pächter, Nutznießer von Grundstücken, Gebäuden oder Räumlichkeiten (auch Garagen und Parkplätzen), auch wenn diese Dritten überlassen werden Im Winter wurde vergessen der Räum- und Streupfl icht nachzukommen, ein Fußgänger rutscht aus bricht sich das Bein.
Schadenhöhe: ca. 2.500 Euro

20) Bauherrenrisiko, betrieblich
Anlässlich der Bauarbeiten zur Vergrößerung der Werkstatt wird Baumaterial verkehrsbehindernd auf der Straße abgeladen. Ein Autofahrer, der das Hindernis zu spät sieht beschädigt sein Kfz.
Schadenhöhe: ca. 4.000 Euro

21) Medienverluste
Die im Austausch angeschlossene Zuleitung an eine Gasanlage ist undicht, dadurch tritt Gas aus, was einen erheblichen Mehrverbrauch mit sich bringt.
Schadenhöhe: ca. 3.000 Euro

22) Nachbesserungsbegleitschäden
Der Installateur hat den Auftrag die Leitungen im Neubau der Versicherungsgesellschaft zu verlegen. Dazu werden ihm von seinem Baustoffhändler zwei Paletten mit Rohren von unterschiedlichem Durchmesser geliefert. Der Mitarbeiter verwechselt die Paletten und verbaut die falsch dimensionierten Rohre im oberen Stockwerk. Der Fehler wird leider erst nach Abschluss der Arbeiten bemerkt. Da die Wände bereits verputzt und verfl iest sind, muss nun alles wieder geöffnet werden.
Schadenhöhe: ca. 18.000 Euro

23) Mangelbeseitigungsnebenkosten

An der vom Installateur verlegten Wasserrohrleitung traten Lochfraßkorrosionen auf. Das an den schadhaften Stellen durchsickernde Wasser führt in dem darunterliegenden Zimmer zur Ablösung von Tapeten und zu Wasserflecken. Zur Beseitigung dieser Mängel muss die Wand aufgeschlagen werden, um die schadhaften Rohre auszutauschen.
Schadenhöhe: ca. 7.000 Euro

24) Mietsachschäden an Immobilien:
– aus Dienst- und Geschäftsreisen an gemieteten Räumen in Gebäuden entstehen,
– an zu betrieblichen Zwecken gemieteten, gepachteten (nicht geleasten) Gebäuden und/oder Räumen Eine Firma hat eine Lagerhalle angemietet. Durch unsachgemäße Schweißarbeiten bricht ein Brand aus. Die Lagerhalle brennt nieder
Schadenhöhe: ca. 1,5 Mio Euro

25) Sachschäden an nicht zulassungs- und/oder versicherungspflichtigen
– selbstfahrenden Arbeitsmaschinen,
– Hub- und Gabelstaplern,
– sonstigen nicht selbsterfahrenden Arbeitsmaschinen und -geräten, die der Versicherungsnehmer kurzfristig (bis max. 3 Monate) gemietet oder geliehen hat Der Versicherungsnehmer leiht sich bei einem Baumaschinenhändler für 2 Monate eine Hebebühne. Während der Ausführung der Baumaßnahme kommt es durch einen Bedienungsfehler zu einem Schaden an der Bühne. Die Reparatur nimmt ganze 2 Wochen in Anspruch. Der Baumaschinenhändler verlangt vom Versicherungsnehmer Ersatz der Reparaturkosten, Wertminderung und Ausfallkosten der nagelneuen Hebebühne.
Schadenhöhe: ca. 45.000 Euro

26) Nachhaftungs-/Spätschaden versicherung
Zwei Jahre nachdem der Handwerksbetrieb abgemeldet wurde, macht ein ehemaliger Kunde Schadensersatzansprüche gegen den Handwerksbetrieb geltend.
Schadenhöhe: ca. 2.500 Euro

27) Nebentätigkeiten im Sinne von § 5 HWO
Dem Versicherungsnehmer (Dachdecker) werden von seinem Kunden Maurerarbeiten angetragen die notwendig sind um die Dachdeckerarbeiten auszuführen. Da die Tätigkeiten weniger als 1 % vom Gesamtauftragsvolumen betragen und es für den Dachdecker unwirtschaftlich wäre, diesen speziellen Teilauftrag an einen Maurerbetrieb zu vergeben, führt der Dachdecker die Arbeiten selbst aus (dies darf jedoch nicht regelmäßig geschehen). Dabei kommt es zu Ansprüchen wegen eines herabgefallenen Steines der ein Kfz beschädigt hat.
Schadenhöhe: ca. 600 Euro

28) Nutzung von Internet-Technologien
Der Versicherungsnehmer lädt Info aus dem Internet herunter und fängt sich dabei einen Virus ein. Danach versendet er per E-Mail Produktinformationen (und Virus) an den Kunden. Das Virus zerstört Daten des Kunden.
Schadenhöhe: ca. 4.500 Euro

29) Erweiterte Produkt-Haftpfl icht versicherung; Per­sonen- oder Sachschäden aufgrund von Sachmängeln infolge Fehlens zugesicherter Eigenschaften Die für ein Kühlhaus gelieferten Rohrleitungen (deren Verwendbarkeit für das Durchlaufen von Amoniak der VN ausdrücklich zugesichert hatte) brachen im Schweißnahtbereich. Austretender Amoniakdampf macht die gelagerten Lebensmittel unverwertbar.
Schadenhöhe: ca. 20.000 Euro

30) Schäden an fremden Sachen, die sich aufgrund ausdrücklicher Vereinbarung in Obhut oder Verwahrung des Versicherungsnehmers befinden Ein Bauherr kauft Module für die Installation einer Photovoltaikanlage. Durch einen separaten Verwahrungsvertrag übergibt er die Module an die Montagefi rma mit dem Auftrag, diese zu einem späteren Zeitpunkt zu installieren. Die Module werden bis zur Installation von der Montagefi rma in einem Container aufbewahrt. Ein Mitarbeiter der Firma vergisst den Container abzuschließen und die Module werden gestohlen.
Schadenhöhe: ca. 25.000 Euro

31) Schäden durch Einwirkung elektromagnetischer Felder
Durch eine fehlerhaft montierte Antenne kommt es zu Störungen der Computer im benachbarten Gebäude.
Schadenhöhe: ca. 1.400 Euro

32) Schlüsselschäden (Abhanden kommen fremder Schlüssel auch Codekarten)
Ein Handwerker verliert einem ihm vom Auftraggeber überlassenen Schlüssel. Die Schließanlage muss ausgetauscht werden.
Schadenhöhe: ca. 6.800 Euro

33) Senkungen, Erdrutschungen, Grundwasserabsenkungen
Durch die unsachgemäße Unterquerung einer Straße senkt sich die Fahrbahn.
Schadenhöhe: ca. 170.000 Euro

34) Subunternehmerbeauftragung:
– für Versicherungsnehmer – eigene Bautätigkeiten und -verrichtungen
Ein Maurerbetrieb erhält einen großen Bauauftrag. Zur Unterstützung um den Zeitplan einzuhalten, wird durch den Versicherungsnehmer ein weiterer Maurerbetrieb (Subunternehmer) beauftragt ihm zu helfen. Der Subunternehmer verursacht nun auf der Baustelle einen versicherten Schaden. Der Maurerbetrieb (Versicherungsnehmer) haftet für diesen Schaden, kann aber Regress beim Subunternehmer nehmen.
Schadenhöhe: ca. 5.000 Euro

35) Subunternehmerbeauftragung:
– für alle versicherungsnehmerfremden Bautätigkeiten und -verrichtungen im Baugewerbe
Bei Umbauarbeiten beauftragt der Maurerbetrieb als Subunternehmer einen Verputzerbetieb. Der Subunternehmer verursacht nun auf der Baustelle einen versicherten Schaden. Der Maurerbetrieb (Versicherungsnehmer) haftet für diesen Schaden, kann aber Regress beim Subunternehmer nehmen.
Schadenhöhe: ca. 8.000 Euro

36) Rügeverzichtserklärungen
In den AGB des VN-Abnehmers, die wirksam vereinbart wurden, verzichtet der VN auf seine Rechte gem. §§ 377, 378 HGB, wonach bei beidseitigem Handelsgeschäft der Abnehmer die Ware sofort untersuchen und Mängel rügen muss, um seine Rechte nicht zu verlieren. Z. B. prüft der Abnehmer des VN die bei VN bestellten Montageprofile für Außenwandverkleidungen nicht sofort hinsichtlich der vereinbarten Stärke nach, so dass die Fassade abbricht und Schäden an abgestellten KFZ´s verursacht.
Schadenhöhe: ca. 26.000 Euro

37) Überlassung von Arbeitnehmern
Der Versicherungsnehmer entleiht einen unqualifi zierten Arbeiter an Dritte. Dieser verursacht einen Schaden der mit ausreichender Qualifi kation nicht passiert wäre. Der Entleiher nimmt beim Versicherungsnehmer Regress.
Schadenhöhe: ca. 7.000 Euro

38) Verkaufs- und Lieferbedingungen (AGB-Klausel)
Nach den Lieferbedingungen des VN, die wirksam vereinbart wurden, haftet der VN nur im Falle grober Fahrlässigkeit für Folgeschäden, die über den Sachschaden hinausgehen, z. B. bei Beschädigung eines KFZ bei der Reparatur, die dazu führt, dass das KFZ längere Zeit steht, als für die eigentliche Reparatur notwendig war (Windschutzscheibe musste bestellt werden).
Schadenhöhe: ca. 2.000 Euro

39) Verlängerung der Verjährungsfristen bei Gewährleistungsansprüchen
– bei Bauwerken oder Sachen max. 7 Jahre
– bei sonstigen Sachen max. 4 Jahre
Wenn durch den Auftraggeber eine Verlängerung der Verjährungsfristen bei Gewährleistungsansprüchen vorgegeben wird.
Schadenhöhe: ca. 15.000 Euro

40) Vorsorgeversicherung und Versehensklausel
Der Bauschreinerbetrieb ist nach Abschluss seiner Betriebshaftpfl icht – Versicherung in einem weiteren Tätigkeitsfeld als Dachdecker tätig, dies hat er jedoch vergessen seinem Versicherer mitzuteilen. Nun verursacht die Firma als Dachdecker einen Schaden. Teilt Sie nun seinem Versicherer das Versäumnis unverzüglich mit und zahlt Sie die danach angepasste Prämie wird der Schaden vom Versicherer geprüft.
Schadenhöhe: ca. 8.000 Euro

41) Durchführung zur Auftragserfüllung nötiger Baumarbeiten:
– Rodungs- und Entastungsarbeiten,
– Baumfällen und Großbaumverpfl anzungen,
– Stubben- und Wurzelsprengungen
Um eine Garagenvergrößerung durchführen zu können, muss die Handwerksfi rma auf dem dafür vorgesehenen Grund einen Baumfällen. Bei den Fällarbeiten stürzt der Baum in die falsche Richtung und beschädigt den Wintergarten des Nachbars schwer.
Schadenhöhe: ca. 38.000 Euro

42) Besitz, Halten und Gebrauch von nicht zulassungs- und nicht versicherungspflichtigen:
– nur auf nicht öffentlichen Wegen, Plätzen und Grundstücken verkehrenden Kfz und Anhängern ohneRücksicht auf eine Höchstgeschwindigkeit,
– Kfz mit nicht mehr als 6 km/h Höchstgeschwindigkeit,
– selbst fahrenden Arbeitsmaschinen mit nicht mehr als 20 km/h Höchstgeschwindigkeit,
– Hub- und Gabelstaplern mit mehr als 6 km/h und nicht mehr als 20 km/h Höchstgeschwindigkeit,
– nicht selbst fahrenden Fahrzeugen, sonstigen Geräten und Maschinen, nicht aber Erdraketensystemen
Beim drehen des Minibaggers wird die Hausfassade beschädigt.
Schadenhöhe ca. 3.000 Euro

Schadenbeispiele Umwelthaftpflicht

Umwelthaftpflichtversicherung
Dämmstoffe in einem Gebäude verursachen infolge eines Brandes Verrußungsschäden in der Nachbarschaft.
Schadenhöhe ca. 90.000 Euro

Umweltschadensversicherung
Bei Malerarbeiten fällt ein 20 Liter Eimer lösemittelhaltige Fassadenfarbe in den unscheinbaren Bach auf dem Grundstück des Auftraggebers. Die dort heimischen Population der Gemeinen Flussmuschel und Bauchigen Windelschnecke sterben aus. Durch das Absterben des Schilfgürtels fl ussabwärts fi ndet die Gekielte Smaragdlibelle keine Nahrung mehr. Die Naturschutzbehörde fordert die Rekultivierung der Lebensräume. Da die Individuenzahl erst nach 4 Sommern wieder den alten Stand erreicht, muss für die zwischenzeitlichen Verlust ein Ausgleich gezahlt werden.
Schadenhöhe ca. 180.000 Euro

Umwelthaftpflicht-Basisversicherung
Ein Bodenleger verlegt in einem neuen Bürogebäude Kunststoffböden und verwendet hierzu einen Spezialkleber. Die Dämpfe des Klebemittels verteilen sich über die gesamte Etage. Da der Bodenleger vergessen hat, das Stockwerk ausreichend abzusichern, betritt der Bauherr mit einer brennenden Zigarette in der Hand die Räumlichkeiten. Die Glut der Zigarette reicht aus, um die Klebedämpfe zu entfl ammen. Infolge der Explosion entwickelt sich Ruß, der das ganze Gebäude beaufschlagt. Es muss komplett saniert werden.
Schadenhöhe: weit über 200.000 Euro

Umwelthaftpflicht-Regressversicherung
Ein Heizungsinstallateur schließt die gelieferte Heizung an den Tank an. Die Anschlüsse sind undicht. Infolgedessen tritt Öl aus und gelangt ins Grundwasser. Umfangreiche Sanierungen sind nötig, für die der Installateur vom Anlageninhaber in Regress genommen wird.
Schadenhöhe: ca. 150.000 Euro

Schadenbeispiele Berufshaftpflicht

Direkte Vermögensschäden, d.h. Schadenersatz, wenn eine Person durch Ihren Fehler oder Ihr Versehen finanzielle Verluste erleidet oder Zusatzkosten tragen muss.
1) Einer Ihrer Mitarbeiter wird krank und Sie können eine wichtige Projektfrist nicht einhalten.
2) Sie verstoßen versehentlich gegen Urheber-, Marken- oder Lizenzrechte.
3) Sie machen einen Fehler bei der Recherche, in Gutachten oder Verträgen und Ihr Kunde erleidet dadurch einen finanziellen Schaden.


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